Alle Beiträge in der Kategorie: Interview

Kim und Daniel Olli leiten das Unternehmen "Meister Olli" in Bergisch Gladbach

Interview mit den Inhabern eines Handwerksbetriebs zum Umgang mit den Belastungen der Corana-Krise

Handwerker in der Corona-Krise: „Ich bin im Kölsche Grundgesetz angekommen“

Dass die Corona-Krise Handwerksbetriebe in finanzielle Nöte bringen kann, ist kein Geheimnis. Wie gehen die betroffenen Betriebe jedoch mental damit um? Was geschieht mit Familienbetrieben, wenn durch die Corona-Krise die Existenz auf dem Spiel steht? Kim und Daniel Olli vom Installationsbetrieb Meister Olli aus Bergisch Gladbach berichten von ihren Erfahrungen mit der Corona-Krise. Sie meistern die Lage vor allem durch die selbst gewählte Isolation als Schutz vor den Infektionsrisiken.

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Interview mit der Pfarrerin Jennifer Scheier

Kirche und Corona: Interview mit einer evangelischen Pfarrerin

 

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“

Kirche lebt von Gemeinschaft, sagt Jennifer Scheier. Das ist aktuell jedoch nur schwer möglich. Sie ist neue Pfarrerin an der Evangelischen Kirche „Zum Frieden Gottes“ in Bergisch Gladbach-Heidkamp  und seit April auf der Pfarrstelle tätig. Den Kontakt zu ihrer Gemeinde stellte sie daher zunächst per Brief her. Die Corona-Krise wertet sie nicht als Konjunktur für die Kirche: Wer sich vorher nicht an die Kirche gewandt habe, werde sich auch jetzt eher in seinem persönlichen Umfeld Unterstützung suchen. Die Kirche sei vielmehr aktiv gefordert, sich auf den Weg zu den Menschen zu machen. 

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Interview: Kirche und Corona

Kirche und Corona – Interview mit einem katholischen Pfarrer

Kirche und Corona: Gemeindeleben in der Warteschleife

Wie erlebt ein Pfarrer die Corona-Krise, alleine, in der Gemeinde, in der Seelsorge? Spirituelle Aspekte können, so wie hygienische Maßnahmen, auch einen besonderen Schutzschirm entfalten. Wir sprachen mit Christoph Bernards, Leitender Pfarrer der Kirchengemeinde St. Joseph und St. Antonius in Bergisch Gladbach, ob Krise auch Konjunktur für die Kirche bedeutet. 

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Interview zu psychiatrischer Pflege in der Corona-Krise

Psychiatrische Pflege in der Corona-Krise

„Sie brauchen ein hohes Maß an Agilität“

Die Corona-Krise stellt auch die psychiatrische Pflege vor neue Herausforderungen. Welche besonderen Anforderungen erfordert der Schutz von Patienten und Personal? Wie sieht es in anderen Versorgungsbereichen außerhalb der Kliniken aus? Antworten geben Dorothea Sauter, Präsidentin der Deutschen Fachgesellschaft für Psychiatrische Pflege (DFPP) sowie Prof. Dr. Michael Löhr, Gesundheitswissenschaftler im LWL-PsychiatrieVerbund.

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Interview zur Suizidprävention mit Diana Doko von Freunde fürs Leben

Suizidprävention: „Redet darüber. Ihr seid nicht allein und ihr seid es wert. Es gibt Hilfe.

 

Während bei der BZgA Aufklärungsmaterial über Suizid Mangelware ist, arbeitet der Verein Freunde fürs Leben e.V: bereits seit 2001 an der Entstigmatisierung von Depression und Suizid, an der Selbstverständlichkeit sich zu psychischen Krisen zu bekennen. Diana Doko, Gründerin und erste Vorstandsvorsitzende von Freunde fürs Leben e.V., erklärt im Interview die Hintergründe der Vereinsarbeit, wie der Einzelne handeln kann wenn er im Freundes- oder Bekanntenkreis von Suizidgedanken erfährt und moniert die fehlende Unterstützung seitens der Politik beim Thema Suizidprävention.

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Interview zur Systemischen Therapie

Interview zur Systemischen Therapie mit Dr. Caby

Im Interview: Systemische Therapie ist jetzt auch Kassenleistung

Seit kurzem gilt eine veränderte Psychotherapie-Richtlinie, wonach die Systemische Therapie Kassenleistung ist. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF), Dr. med. Filp Caby, erklärt im Interview, wie es zu dieser Bewertung kam, ob auch Kinder und Jugendliche bald davon profitieren, welche Therapieformen künftig angeboten werden und erläutert die Vorzüge der Systemischen Therapie. 

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Prof. Dr. Michael Utsch, Theologe und psychologischer Psychotherapeut, Leiter des DGPPN-Referats „Religiosität und Spiritualität“, Wissenschaftlicher Referent der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

Serie: Psychotherapie und Religion (2) – DGPPN

„Kirche hat kein Copyright mehr auf Seelsorge“

… sagt Prof. Dr. Michael Utz, Leiter des Referats „Religiosität und Seelsorge“ bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Allerdings sollte sich die Therapie davor hüten existentielle Fragen zu beantworten. Er plädiert für eine religiös-spirituelle Anamnese und erarbeitet mit seinem Referat derzeit ein Weiterbildungs-Curriculum „Spirituelle Kompetenzen“, um die interkulturelle Kompetenz der Behandelnden zu stärken.

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Psychotherapie, Psychiatrie und die katholische Kirche

Serie: Psychotherapie und Religion (1) – Katholische Kirche

Serie Psychotherapie, Psychiatrie und Religion – Interview mit einem Vertreter der katholischen Kirche

 

„Es braucht ein Bewusstsein für die Grenzen der eigenen Professionalität“

 

Seelsorger arbeiten mit Menschen, werden oft bei kleinen oder großen Krisen oder in Zeiten einer Lebenswende aufgesucht. Doch wo endet Seelsorge, wo beginnt die Therapie? Welche Anforderungen stellen sich an den Seelsorger? Gibt es eine Verbindung zwischen abnehmender Religiosität und der Zunahme psychischer Erkrankungen? Im ersten Teil unserer Serie sprechen wir mit Christian Ott, Diplom-Theologe und u.a. Lehrbeauftragter für Pastoralpsychologie im Erzbistum Köln.

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Interview zur Wohn- und Architekturpsychologie

„Leistet enorme Dienste im psychotherapeutischen Kontext“

Psychologie und Architektur sind sehr unterschiedlich und haben eine ganz andere Sprache. Obwohl es Bestrebungen gibt die Architekturpsychologie als interdisziplinäres Fach zu etablieren, ist die Anwendung in der Praxis kaum angekommen. Der Architekturpsychologe Mag. Herbert Reichl zeigt im Interview spannende Anwendungsmöglichkeiten auf und erklärt, wie Psychotherapeuten und Psychiater von der Disziplin profitieren können. 

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Interview mit Dr. Schlimme zum Berliner Manifest

Interview zum Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

„Baustein auf dem Weg zu einer menschenwürdigen Psychiatrie“

Mit dem Berliner Manifest wurden unlängst Leitideen für eine menschenwürdige Psychiatrie entwickelt. Es beinhaltet fünf konkrete Punkte, „die im Prozess der ständigen Verbesserung der Hilfestrukturen als Leitsterne dienen können“, erklärt Initiator Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Jann E. Schlimme im Interview. Die Reaktionen auf das Manifest, an dem Betroffene, Angehörige und Profis aus allen Bereichen der psychosozialen Hilfe mitgewirkt haben, waren gemischt. Ohne es zu wollen wurden wohl auch wunde Punkte getroffen.

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